ELTOM GmbH

be daring, be different, be first

Anita Roddick

Interview Elmar Blaschka

  • Frech, neugierig, kreativ
  • Eigentlich habe ich 1999 mit einem reinen IT-Unternehmen begonnen. Privat habe ich mich aber schon länger mit Ton, Licht und Multimedia auseinandergesetzt und in weiterer Folge – so wie jeder andere in solchen Interviews auch – mein Hobby zum Beruf gemacht.
  • Guter Sound ist vor allem eines: individuell. Während bei dem einen die Bässe dröhnen müssen, kann es anderen nicht dezent genug sein. Mir persönlich ist ein sattes und ausgeglichenes Klangerlebnis wichtig. Da bin ich auch ziemlich perfektionistisch und kann stundenlang am richtigen Ton herum tüfteln– egal ob es um die Anlagen unserer Kunden oder das Heimkino bei mir zu Hause geht.
  • Wir kennen es doch alle: Man verlässt bei Sonnenschein die Wohnung, lässt die Fenster offen und unterwegs kommt der große Wolkenbruch – zu Hause ist die Katastrophe perfekt. Mit der richtigen Steuerung weiß das Haus zum Beispiel selbst, wann es regnet und kann darauf reagieren. Neben diesem praktischen und nützlichen Beispiel gibt es natürlich noch viele weitere Steuerungsmöglichkeiten, die zum Teil nur unsere Bequemlichkeit unterstützen. Aber mal ehrlich: ein bisschen Faulheit ab und zu ist ja auch angenehm 😉
  • Eins vorneweg: DAS Lichtkonzept gibt es nicht. Will ich dezente Hintergrundbeleuchtung oder auffällige Eyecatcher? Soll die Beleuchtung Stimmungen schaffen oder gewisse Objekte einfach ins rechte Licht rücken? Wichtig ist ein harmonischer und unaufdringlicher Aufbau – sonst kann es leicht too much werden… Meine persönliche Richtlinie: Wir gehen vom kleinsten gemeinsamen Nenner aus und geben einfach noch ein bisserl was dazu.
  • Ich habe selbst jahrelang in der Gastronomie gearbeitet und dadurch naturgemäß viele Kontakte gesammelt. Aus einem paar Boxen hier und einem Beamer dort sind dann mit den Jahren Großprojekte wie das In-Lokal Rochus oder der Szeneclub Gnadenlos geworden.
  • Natürlich weil es sich bei Thomas Hauser und mir um die Besten der Branche handelt – aber behauptet das nicht jeder von sich selbst? Ich würde sagen, Kunden, die Wert auf ein persönliches und beinahe freundschaftliches Arbeitsverhältnis legen, sind bei uns mit Sicherheit gut aufgehoben.
  • Ein Haus auf den Seychellen, verheiratet mit einem Supermodel, reich genug um keinen Finger mehr rühren zu müssen 😉 Nein, im Ernst: Ich hoffe, dass sich der Wachstumskurs der letzten Jahre fortsetzt, ich immer noch Freude an neuen Aufträgen habe und diese genauso innovativ und frech umsetzen kann, wie heute.
  • Am Anfang steht immer das Chaos, oder? Gerade in kreativen Bereichen müssen erst mal tausende wirre Ideen geordnet werden, bevor man richtig loslegen kann. Um den Kunden dabei nicht vollends zu verwirren, muss ich mein Konzept natürlich auch transparent und durchschaubar machen, gerade was die Kosten betrifft – aber ein knochentrockener Zahlenjongleur wird aus mir wohl nie werden 😉
  • Meinen ersten Schritt in die Selbstständigkeit machte ich 1987, als ich meinen Schulweg zum ersten Mal alleine antrat – ein großer Schritt übrigens für einen Sechsjährigen. Mit den Jahren wurde es immer besser und so wagte ich es 1999 mich auch beruflich auf eigene Beine zu stellen. Bislang erfolgreich…
  • Geschäftlich ist es wie auch privat: Es scheint leider nicht immer die Sonne und es treten auch immer wieder Schwierigkeiten auf. Hier unterscheidet sich dann eine Geschäftsbeziehung von einer GUTEN: Drüber reden, zusammen eine Lösung finden und gemeinsam anpacken.
  • Ich konnte mich schon als Kind nicht entscheiden, ob ich lieber Knight Rider oder McGyver sein wollte – so sieht es noch heute mit meinen Vorbildern aus. Es gibt kein bestimmtes, aber viele Menschen, sowohl öffentlich als auch privat, die ich bewundere.
  • Was wird alles noch kommen? – Die Frage ist nur, ob ich mir darauf eine Antwort geben kann…
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